Samstag, 25. Februar 2012

Freitag, 24. Februar 2012

Wirtschaft

Botswana ist eines der wirtschaftlich stärksten Länder in Afrika. Dank wenig Korruption und starkem nationalem Selbstvertrauen ist es bisher aufwärts gegangen mit der Wirtschaft seit der Unabhaenigkeit im Jahr 1966, als Botswana eines der ärmsten Länder der Welt war. Die drei Säulen der Wirtschaft sind die Fleischindustrie, Tourismus und Diamanten. Viehhaltung ist die traditionelle Beschäftigung von den Leuten hier. Dank modernen Bohrlöchern um Wasser zu erreichen können heute auch eigentlich ungeeignete Gebiete Botswanas wie die Kalahariwueste fuer die grossen Kuhherden gebraucht werden. Dies ist natürlich nicht ganz unproblematisch, da Ueberbeweidung und Zäune grosse ökologische Probleme bringen. Fast alles produzierte Fleisch wird in die EU exportiert. Oekotourismus ist die zweite wichtige Einnahmequelle. Weil Botswana nur duenn besiedelt ist und viel Land sowieso unbrauchbar ist fuer die Landwirtschaft, konnte viel Land fuer Nationalparke auf die Seite gestellt werden. Leider fuer Leute wie mich setzt Botswana auf "low-volume high-end" Oekotourismus. Das heisst, Botswana will wenige dafür gut betuchte Touristen. In meinem Reiseführer hat es zum Beispiel spektakuläre Wilderness Lodges wo man über $1000 pro Nacht bezahlt. Diamanten sind aber wohl der wichtigste Bestandteil der Wirtschaft Botswanas. Botswana ist der groesste Exporteur von Diamanten der Welt, rund ein Viertel aller jährlich produzierten Diamanten kommen aus Botswana. Die Diamentenindustrie ist halbverstaatlicht, und der Gewinn wird gut genutzt. Deshalb wird momentan sehr viel gebaut an öffentlicher Infrastruktur. Die Strassen in Botswana sind zum Beispiel viel besser als die Strassen in Südafrika. Allerdings wird es in 20 Jahren wohl keine Diamanten mehr geben in Botswana laut den Prognosen. Deshalb wird versucht die Wirtschaft zu diversifizieren. Ein sehr wichtiges Unterfangen, denn momentan machen Diamanten noch stolze 40% des Staatseinkommen aus. Das Pro-Kopf-Einkommen in Botswana beträgt $14'300 pro Jahr. Man vergleiche das mit $200 in Zimbabwe und $1400 in Sambia, den beiden nördlichen Nachbarn.

Samstag, 11. Februar 2012

Mittwoch, 8. Februar 2012

Wohnen

Ich wohne hier in Botswana in dem Wohnheim der Universität. Wir haben Zweierzimmer, die aber in der Mitte geteilt sind durch einen fest eingebauten Schrank. Das heisst, obwohl man nicht alleine ist hat man doch ein bisschen Privatsphäre. Jeweils vier Zweierzimmer teilen ein Badezimmer. Das Badezimmer ist leider immer sehr schmutzig und die Dusche hat keinen Duschvorhang. Es hat 12 dreistöckige Gebäude mit diesen Dorms in einem Ecken des Campus. Treffenderweise wird diese Ecke liebevoll Las Vegas genannt, denn es ist immer etwas los hier. Meine Zimmerkollege heisst Chris und ist aus New Jersey. Eigentlich hätte ich einen Botswanischen Zimmerkollegen haben sollen, doch leider ist der nie aufgetaucht und dann ist halt Chris eingezogen. Es ist auf jeden Fall sehr bequem, direkt auf dem Campus zu wohnen, dann ist immer alles so schön nahe.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Imperialism 2.0: EU fosters Botswana degradation

Von Al Jazeera English: http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2012/01/2012127131741143676.html